Leuenberger Texte 9: Dialog zwischen der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) und der Europäischen Baptistischen Föderation (EBF) über Lehre und Praxis der Taufe
Leuenberger Texte 9: Dialog zwischen der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) und der Europäischen Baptistischen Föderation (EBF) über Lehre und Praxis der Taufe
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Nach einer ersten Dialogreihe zwischen der (damaligen) Leuenberger Kirchengemeinschaft und den Vertretern der europäischen Baptisten in den Jahren 1999 und 2000 fanden zwischen 2002 und 2004 offizielle Konsultationen zwischen der Europäischen Baptistischen Föderation (EBF) und der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa – Leuenberger Kirchengemeinschaft – (GEKE) statt. Das vorliegende Buch dokumentiert das Abschlusskommuniqué und einige Dokumente dieses Dialogs. Die Einleitung des Abschlusskommuniqués gibt detailliertere Informationen zu dessen Hintergrund und Verlauf. Nachdem der von beiden Delegationen einstimmig angenommene Abschlussbericht beim GEKE-Exekutivausschuss und dem EBF-Rat eingegangen war, wurde er an die GEKE-Mitgliedskirchen und die EBF-Mitgliedsverbände weitergeleitet. Es ist vorgesehen, dass er zunächst auf nationaler und regionaler Ebene geprüft wird. In verschiedenen Ländern, z. B. in Großbritannien, Frankreich und Italien, ist das Dokument Gegenstand neuer oder laufender Dialoge zwischen Baptisten und GEKE-Kirchen geworden. Wir hoffen, dass es die Zusammenarbeit zwischen unseren Gemeinschaften auf vielfältige Weise fördern und intensivieren wird. Eine mögliche Wiederaufnahme des Dialogs, der nach der Vollversammlung der GEKE im Herbst 2006 stattfinden soll, würde sicherlich zu einer weiteren Intensivierung der Gemeinschaft führen.
Um das Dokument europaweit zu studieren, stellen wir es in dieser zweisprachigen Publikation der Öffentlichkeit vor. Bisher war es nur auf den Webseiten der beiden Organisationen publiziert. Die deutsche Fassung, allerdings ohne Einleitung, erschien in der Ökumenischen Rundschau 2004, S. 387-397. Die erste Rezeption in ökumenischen und theologischen Kreisen war sehr ermutigend. Vor allem die gemeinsamen Aussagen zur Taufe, die in mancher Hinsicht über bestehende Konvergenzen hinausgehen und einen Weg zur Überwindung der Kontroversen eröffnen können, stießen auf reges Interesse.
